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Musiker musste seine Bar schließen Für Sascha Klaar heißt es – Adios, Gran Canaria

Sascha Klaar in seiner Bar „Sascha’s Piano“ auf Gran Canaria. Hier spielte er fast jeden Abend persönlich für seine Gäste. Jetzt musste er das Lokal schweren Herzens schließen.

Düsseldorf

„Meine eigene Bar auf meiner Lieblingsinsel –  das ist fast zu schön, um wahr zu sein. Es ist ein Traum“, sagte Sascha Klaar im August 2017 bei der Eröffnung seines Lokals „Sascha’s Piano“ auf Gran Canaria.

Nun ist der Traum geplatzt.  „Der Teufel am Piano“  musste seinen Club dichtmachen.

Immer wieder Beschwerden

Es hatte immer wieder Anzeigen wegen Ruhestörung gegeben.  Nun packt der Musiker seine Sachen und macht einen Abflug von der Kanareninsel.

Die Enttäuschung sitzt trief. Viel Geld und insbesondere viel Herzblut hatte  Sascha Klaar ins „Sascha’s Piano“ gesteckt. Der Nachtclub galt als der schönste auf der ganzen Insel. Zudem saß Sascha Klaar fast allabendlich höchstpersönlich am Flügel, rockte  für sein Publikum.

„Zum Schluss stand dann aber immer wieder ab 22 Uhr die Polizei auf der Matte. Nachbarn hatten sich wegen Ruhestörung beschwert“, sagt Sascha Klaar.

„Die Anzeigen und Strafgelder häuften sich, irgendwann ging das richtig ins Geld. Da mussten wir einsehen, dass es hier keinen Sinn mehr macht.  Leider mussten wir unsere Zelte auf Gran Canaria abbrechen“, sagt der Musiker traurig.

Jetzt wieder öfter in Düsseldorf

Einzige Nutznießer des ganzen: die Düsseldorfer. In seiner Heimat wird der Pianist nun wieder öfter anzutreffen sein.

Trotzdem hat Sascha Klaar Gran Canaria noch nicht völlig aufgegeben. Es gibt bereits Angebote von Lokalitäten.

Bis er wieder reif für die Insel ist, kann es aber noch etwas dauern. Sascha Klaar: „Das Ganze hat viel Kraft gekostet. Ich will mich erst mal sammeln und mich und meine Familie kümmern.“

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